Daten als strategisches Instrument: Wie soziale Organisationen mit Daten und KI besser steuern können

In unserem Fachartikel „Daten als strategisches Instrument: Die wachsende Bedeutung von Daten und KI im Leitungshandeln sozialer Organisationen“ in der Sozialwirtschaft Heft 4 / 2026 haben wir, Markus Krings und Lutz Maicher, die Voraussetzungen diskutiert, die notwendig sind, damit in sozialen Organisationen aus Daten belastbare Informationen und bessere Entscheidungen werden.

Drei Bereiche sind dabei zentral: Data Literacy, Datenmanagement und Data Governance. Führungskräfte und Mitarbeitende müssen Daten verstehen und kritisch interpretieren können. Gleichzeitig braucht es verlässliche Datenstrukturen, klare Verantwortlichkeiten und definierte Regeln für die Nutzung.

Künstliche Intelligenz eröffnet zusätzliche Möglichkeiten: Sie kann beispielsweise Dokumentationen auswerten, Muster erkennen, Bedarfe sichtbar machen oder bei der Ressourcenplanung unterstützen. Gleichzeitig müssen Risiken wie Verzerrungen, mangelnde Transparenz und der Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten berücksichtigt werden. KI sollte deshalb unterstützen, nicht die fachliche Entscheidung ersetzen.

Der Einstieg muss dabei nicht mit einem großen Digitalisierungsprojekt beginnen. Eine Dateninventarisierung, klare Verantwortlichkeiten, der Aufbau von Datenkompetenz und erste gezielte Pilotprojekte können den Weg zu einer datenorientierten Organisation ebnen.

Der vollständige Beitrag ist in der Ausgabe 4/2026 der SOZIALwirtschaft erschienen.

Bitte zitiert unseren Artikel folgendermaßen:

Krings, M., & Maicher, L. (2026). Daten als strategisches Instrument: Die wachsende Bedeutung von Daten und KI im Leitungshandeln sozialer Organisationen. SOZIALwirtschaft, 36(4), 10–13. https://doi.org/10.5771/1613-0707-2026-4-10